Kräuter

Kräuter - AnisAnis

Verwendung: Wegen seines süßlichen Duftes wird es vor allem für Brot und Backwaren verwendet. Hauptsächlich wird es jedoch Spirituosen und Likören beigemischt.

Wirkung: Aufgrund seiner schleimlösenden, krampflösenden und blähungstreibenden Wirkung wird Anis als Hustenmittel in Form eines Aufgusses aber auch bei Magen-Darm-Beschwerden in Form eines Tees verwendet.

Vorkommen: Ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet, ist heute Südrussland das Hauptanbaugebiet.

 

 

 

Kräuter - Bärlauch

Bärlauch

Verwendung: Bärlauch gehört zur selben Familie wie Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Sein Geschmack erinnert an Knoblauch, jedoch milder und es verursacht keinen unerwünschten Mund- oder Körpergeruch. Die Blätter eignen sich besonders zum Verfeinern von Salaten, Soßen, Suppen und Gemüse.

Wirkung: In der Volksmedizin wird Bärlauch aufgrund seiner antibakteriellen und blähungstreibenden Wirkung bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Es wirkt außerdem Blutdrucksenkend und gegen Arterienverkalkung.

Vorkommen: Der Bärlauch kommt fast in ganz Europa vor. In Deutschland ist er überwiegend im Süden verbreitet, im Norden dagegen z.T. „vom Aussterben bedroht“.



Kräuter - Basilikum
Basilikum

Verwendung: Aufgrund seines würzigen und leicht pfeffrigen Geschmacks wird Basilikum zum Verfeinern von Fleisch-, Fisch- und Eintopfgerichten aber auch zum Tomatensalat mit Mozzarella verwendet. Besonders in der italienischen Küche ist es eines der meist verwendeten Gewürze und fast immer Bestandteil des Pestos.

Wirkung: Vor allem im mediterranen Raum findet Basilikum Einsatz bei Appetitlosigkeit, bei Blähungen, Völlegefühl und in seltenen Fällen als Diuretikum. Als ätherisches Öl besitzt es entwurmende und entzündungshemmende Eigenschaften und hemmt die Bildung von Magengeschwüren.

Vorkommen: Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst das tropische Afrika und Asien.



Kräuter - Beifuß
Beifuß

Verwendung: Eine bitter-aromatische Pflanze die zum Würzen von fetten, schweren Fleischgerichten benutzt wird.

Wirkung: Die enthaltenen Bitterstoffe regen die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit an und unterstützen so die Verdauung.

Vorkommen: Als typisches Hackfrucht-Unkraut ist die ursprüngliche Verbreitung des Beifuß heute nicht mehr zu bestimmen, nachdem er durch den Menschen über fast alle nördlichen Gebiete der Erde verbreitet wurde.



Kräuter - Bohnenkraut
Bohnenkraut

Verwendung: Die feingehackten, aromatischen Blätter finden Verwendung in Bohnengerichten, Füllungen, Suppen, Omeletts und Salaten.

Wirkung: Als Tee und zu heißen Gerichten wird es eingesetzt zur Förderung der Verdauung, als Appetitanreger und gegen Blähungen.

Vorkommen: Anspruchslos an seinen Standort lässt es sich vielerorts, wie z.B. in Deutschland, Russland oder der Türkei anbauen, solange warme und lockere, nährstoffreiche Böden vorhanden sind.



Kräuter - Borretsch
Borretsch

Verwendung: Der gurkenähnliche, erfrischende Geschmack wird für Salate und Suppen verwendet aber auch zum Aromatisieren von kalten Getränken.

Wirkung: In getrockneter Form finden die Blüten Verwendung als Tee. Der Tee wird bei Husten und Erkältung eingenommen. Das Öl der Pflanze wird bei Neurodermitis eingesetzt.

Vorkommen: Ursprünglich im Mittelmeergebiet beheimatet, wird sie heute in fast ganz Europa und Nordamerika kultiviert.



Kräuter - Dill
Dill

Verwendung: Der kräftig-würzige Geschmack macht Dill zu einem guten Gewürz für Salate, Joghurts, Soßen aber auch zu Fisch-, Fleisch- und Kartoffelgerichten.

Wirkung: Verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung. Die Früchte wurden damals gegen Mundgeruch gekaut.

Vorkommen: Der Dill ist ursprünglich in Vorderasien verbreitet. In Mitteleuropa ist er selten verwildert.



Kräuter - Estragon
Estragon

Verwendung: Neben Petersilie, Schnittlauch und Kerbel gehört Estragon zu der klassischen französischen Kräutermischung. Das zarte Anisaroma wird zum Würzen von Essig und Senf verwendet, sowie für Geflügel, Reis, gekochtem Fisch oder auch bei der Saucen- und Marinaden Herstellung.

Wirkung: Estragon wirkt verdauungs- und gallenflussfördernd sowie harntreibend und enthält viel Kalium. Es wurde als Heilpflanze bei Appetitlosigkeit, Magenschwäche und Blähungen gebraucht.

Vorkommen: In Südeuropa findet man Estragon als Wildpflanze.



Kräuter - Fenchel
Fenchel

Verwendung: Fenchel gehört Traditionsgemäß zu Fisch aber auch zum Verfeinern und Würzen von Suppen, Salaten und Mayonnaisen. Die Samen der Fenchelknolle werden in Gewürzbroten mitgebacken oder zu einem Tee aufgegossen.

Wirkung: Im Tee aufgegossen, wirken Fenchelsamen beruhigend bei Magen- und Darmbeschwerden, wie beispielweise Völlegefühl. Neben Verdauungsbeschwerden können die in den Früchten enthaltenen ätherischen Öle durch ihre antibakterielle Eigenschaft Atemwegsbeschwerden lindern.

Vorkommen: Ursprünglich eine alte und mediterrane Kulturpflanze, benötigt Sie einen wämebegünstigten Standort mit nährstoffreichem Lehm- oder Lössboden. In Mitteleuropa gelegentlich verwildert, ist Fenchel zwischen Juni und September erntefrisch in Deutschland erhältlich.


Kräuter - Ingwer

Ingwer

Verwendung: Das bekannte Gewürz ist sowohl als milde aber auch als scharfe Variante erhältlich. Es passt zu Geflügel, Lamm, sowie Fisch und Meeresfrüchten. Auch Lebkuchen, Printen, Milchreis, Obstsalat, kalte Getränke und Tee werden mit gemahlenem oder frischem Ingwer verfeinert.

Wirkung: Ingwer hat eine antibakterielle Wirkung, schützt vor Erbrechen, fördert die Durchblutung, steigert die Gallensaft-Produktion und gilt als Aphrodisiakum. Insbesondere im asiatischen Raum wird Ingwer zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen und Erkältungen verordnet.

Vorkommen: Die größten Anbaugebiete liegen in den Tropen und Subtropen. Der mengenmäßig größte Produzent ist Indien. Der größte Exporteur ist China.


Kräuter - Kamille

Kamille

Verwendung: Als Heilpflanze wird sie vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden und bei Entzündungen verwendet.

Wirkung: Sie besitzt eine wundheilungsfördernde und antibakterielle Wirkung.

Vorkommen: Ursprünglich in Ost- und Südeuropa verbreitet, beheimatet sie heutzutage ganz Europa, Nordamerika und auch Australien.


Kräuter - Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse

Verwendung: Die jungen Blätter werden als würzende und essbare Verzierung für Salate verwendet. Die geschlossenen Knospen sowie unreife Samen werden in Essig und Salzlake als Kapernersatz eingelegt.

Wirkung: Die Kapuzinerkresse hat bakterienhemmende, schleimlösende und fiebersenkende Eigenschaften. Sie weist einen hohen Vitamin-C Gehalt auf.

Vorkommen: Ursprünglich in Süd- und Mittelamerika heimisch, als Zierpflanze sind manche Arten heute weltweit in gemäßigter Zone verbreitet.


Kräuter - Knoblauch

Knoblauch

Verwendung: Aufgrund seiner allgemein geschmacksverbessernden und –verstärkenden Wirkung, wird Knoblauch neben Spaghetti, Knoblauchbrot, verschiedenen Würzsoßen und Dips, wie Aioli und Tzatziki, auch für verschiedenste Braten-, Schmor-, Fisch- und Eintopfgerichte verwendet.

Wirkung: Knoblauch ist eine wichtige Selenquelle. Er wirkt antibakteriell und soll der Bildung von Thromben vorbeugen. Zusätzlich kann es Blutgefäßveränderungen vorbeugen, die Blutfettwerte senken und hat eine vorbeugende bzw. lindernde Wirkung gegen Darmkrebs.

Vorkommen: Knoblauch wird fast weltweit angebaut. Absoluter Spitzenreiter ist China, dessen Produktion 20 mal höher ist als die des zweit Platzierten Indien.


Kräuter - Koriander

Koriander

Verwendung: Neben salzigen Speisen wie Fleisch, Wurst, Soße und Gemüse wird das Koriandergrün gelegentlich zu Salaten oder Käsegerichten gereicht. Die gemahlenen Samen werden zum Würzen von Brotteig, Kleingebäck, Kohlgerichten, Hülsenfrüchten und Kürbis verwendet. Koriander ist ein Bestandteil von Currypulver, Currypaste und Lebkuchengewürz.

Wirkung: Die ätherischen Öle wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend und lindernd bei Magen- und Darmleiden.

Vorkommen: Als Herkunft wird das Mittelmeergebiet vermutet. Heute wird die Pflanze in Zentral-, Süd- und Nordamerika und dort besonders in Mexiko kultiviert, ebenso in Afrika und Europa.



Kräuter - Kümmel

Kümmel

Verwendung: Der milde Petersilien-Dill-Geschmack von Kümmel passt gut zu Suppen und Salaten aber auch zu schweren Speisen wie Brot, Pellkartoffeln, Gulasch und Käse. Aus Kümmel werden Schnaps und Likör hergestellt.

Wirkung: Durch Kümmel wird zum einen der Appetit angeregt und zum anderen die Verdauung von fetten, säurehaltigen und blähenden Speisen unterstützt. Bei Krämpfen der Verdauungsorgane wirkt es lösend.

Vorkommen: Kümmel ist in Vorderasien und den Mittelmeerländern beheimatet, die Verbreitung erstreckt sich heute bis nach Europa und Sibirien. Kümmel wird hauptsächlich in Ägypten, den Niederlanden und Osteuropa angebaut.


Kräuter - Liebstöckel

Liebstöckel

Verwendung: Das auch als Maggikraut bekannte Gewürz kann zum Würzen von Suppen, Salaten und Eintopfgerichten verwendet werden. Die Früchte und Samen sind aromatisierende Komponenten für Käsegerichte, Brot und Gebäck.

Wirkung: Die getrockneten Früchte helfen bei Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Der Wurzelstock wird zur Durchspülungstherapie bei Harnwegsinfekten und zur Vorbeugung von Nierengrieß eingesetzt.

Vorkommen: Persien wird als Herkunftsland vermutet. Wild findet es sich nur in warmen Gebieten. Es lässt sich jedoch ebenfalls in kälteren Regionen stellenweise im Gemüse- oder Kräutergarten anbauen.



Kräuter - Majoram
Majoram

Verwendung: Die frischen oder getrockneten Blätter werden zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen, Soßen, Würsten und Hülsenfrüchten verwendet.

Wirkung: Majoran wird gegen Blähungen, sowie Schnupfen und Erkältungen eingesetzt. Man nutzt es auch als Einreibung gegen Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen, Verrenkungen und Wunden.

Vorkommen: Majoran stammt aus Kleinasien. Voraussetzung für ein optimales Wachstum ist ein ziemlich warmes und mediterranes Klima. In Deutschland zählt Majoran neben der Blattpetersilie zu den bedeutendsten, kultivierten Gewürzpflanzen.


Kräuter - Meerrettich

Meerrettich

Verwendung: Ob zu Rind, gedünstetem Fisch oder als Zutat bei gewürztem Quark und Frischkäse, erfreut sich Meerrettich, oft mit Sahne und Essig verfeinert, allgemeiner Beliebtheit.

Wirkung: Meerrettich wird verwendet, um die Abwehrkräfte zu stärken und vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Er hat einen sehr hohen Vitamin C Gehalt, wirkt blutkreislaufanregend, hustenlösend und wird äußerlich als Breiumschlag bei Rheuma, Gicht, Insektenstichen, Ischias und anderen Nervenschmerzen angewandt. Auch bei Kopfschmerzen soll er helfen, indem man den Geruch des geriebenen Meerrettichs einatmet. Weiterhin hilft er bei Magen-Darm-Störungen und wirkt sich günstig auf die Absonderung des Gallensaftes aus. Zusätzlich enthält Meerrettich auch bakterienhemmende und krebsvorbeugende Stoffe.

Vorkommen: Meerrettich war schon in der Antike bekannt. Ursprünglich stammt der Meerrettich aus Ost- und Südeuropa und wurde von dort durch die slawischen Völker nach Mitteleuropa gebracht und verbreitet.



Kräuter - Muskatnuss
Muskatnuss

Verwendung: Das Gewürz wird in Kartoffelge­richten, Suppen und Eintöpfen, sowie Feingebäck aber auch häufig in Fleischgerichten wie Frikadellen und Schweinebraten verwendet. Es eignet sich auch als Gewürz für Spinat, Blumenkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Kohlrabi, Rotkohl und Pastinaken.

Wirkung: Muskatnuss und Muskatnussöl findet in der traditionellen Medizin Verwendung bei Krankheiten des Verdauungssystems und als Salbe lindert es Hautleiden wie Ekzeme und Flechten.

Vorkommen: Indonesien und Grenada dominieren die Produktion und den Export. Weitere Länder in denen Muskatnussbäume angebaut werden sind Indien, Malaysia, Sri Lanka und einige karibische Inseln.


Kräuter - Nelkenwurz

Nelkenwurz

Verwendung: Für als wichtige Heil- und Gewürzpflanze beliebt, ist sie heute weitesgehend unbekannt. Sie findet speziell bei Problemen mit dem Verdauungstrakt, sowie bei Entzündungen im Mundbereich Verwendung.

Wirkung: Aufgrund seiner zusammenziehenden Wirkung wird er bei Durchfall eingesetzt, genauso kann er aber auch bei Verstopfung helfen.

Vorkommen: Zu ihrem Verbreitungsgebiet gehört heutzutage ganz Europa, Asien, Nord- und Südamerika sowie Südafrika.


Kräuter - Oregano

Oregano

Verwendung: Die größte Rolle spielt Oregano in Italien und Spanien aber auch im gesamten Mittelmeerraum. Es passt gut zu Omeletts, italienischen Soßen, Tomatengerichten, Lamm oder Gemüseaufläufen, wie auch zu Pizza.

Wirkung: Selten verwendet ist es ein Bestandteil einer Teemischung gegen krampfartige Magen- und Darmbeschwerden. Das Öl ist aufgrund seines hohen Gehalts an Phenolen sehr effektiv gegen Bakterien sowie Erkrankungen der oberen Atemwege.

Vorkommen: Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet wird Oregano heute weltweit in warmen und gemäßigten Breiten angebaut und genutzt. Natürliche Vorkommen sind in fast ganz Europa vorhanden.


Kräuter - Petersilie

Petersilie

Verwendung: Die Petersilie wird meist roh oder nur kurz erhitzt verwendet, da sonst das typische Aroma verloren geht. Sie wird zum Garnieren von kalten Gerichten wie z.B. Salate aber auch bei Fleischgerichten und Suppen hinzugefügt.

Wirkung: Es wirkt harntreibend und krampflösend, jedoch in großen Mengen Uteruserregend und wurde zu diesem Zweck damals als Abtreibungsmittel verwendet.

Vorkommen: Die Heimat wird im östlichen Mittelmeergebiet bis Westasien vermutet. In Mitteleuropa baut man sie in Gärten an.


Kräuter - Pfefferminze

Pfefferminze

Verwendung: Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol. Die Blätter kommen teils frisch, vorwiegend getrocknet in den Handel in Form von Pfefferminztee. Das Öl findet ausgedehnte Anwendung als Geruchs- und Geschmacksstoff.

Wirkung: Pfefferminze wirkt anregend auf Gallenfluss und Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich.

Vorkommen: Es gibt zahlreiche wildwachsende Minzen-Arten, die in Europa heimisch sind.


Kräuter - Pimpinelle

Pimpinelle

Verwendung: Ideale Verwendung der Pimpinelle: als Salatgewürz, Kräuterquark, Kräuterbutter oder grüne Sauce.

Wirkung: Bei äußerlicher Anwendung lindert sie Hautprobleme und Sonnenbrand. Zubereitet als Tee hilft sie bei schwächen der Verdauungsorgane sowie des Harnapparates. Zusätzlich wird ihr eine stoffwechselankurbelnde Wirkungen nachgesagt.

Vorkommen: Herkunftsort und Verbreitungsgebiet ist Süd- und Mitteleuropa.


Kräuter - Rosmarin

Rosmarin

Verwendung: Rosmarin ist in der mediterranen Küche, vor allem in Italien und der Provence, ein wichtiges Gewürz und Bestandteil der Provence-Kräutermischung. Er gilt zudem als klassisches Grillgewürz für Fleisch, Geflügel, Kartoffel, Zucchini und Teigwaren.

Wirkung: Rosmarin als Tee regt den Kreislauf an und wirkt gegen Blähungen. Besonders anregend wirkt er bei der Blutzufuhr der Unterleibsorgane und der Bildung von Magen- und Darmsaft. Zudem findet der Tee Anwendung als Appetitanreger. Äußerlich angewendet wirkt Rosmarin durchblutungssteigernd und wird daher zu Bädern sowohl bei Kreislaufschwächen, Durchblutungsstörungen als auch bei Gicht und Rheuma gebraucht.

Vorkommen: Wesentliches Verbreitungsgebiet ist der westliche und zentrale Mittelmeerraum, insbesondere Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer.


Kräuter - Safran

Safran

Verwendung: Der bitter-herb-scharfe Geschmack von Safran kommt bei normaler Dosierung nicht zu tragen, stattdessen verfärben sich mit Safran gewürzte Gerichte intensiv goldgelb. In Europa bekannte Gerichte, die Safran enthalten, sind Bouillabaisse, Risotto alla milanese, schwedische Süßgebäcke und Paella. Im Iran werden besonders Reisgerichte gerne mit Safran verfeinert.

Vorkommen: Angebaut wird Safran zu 91% im Iran aber auch in Kaschmir und in Europa, dort vor allem im Mittelmeerraum.


Kräuter - Thymian

Thymian

Verwendung: Frisch oder getrocknet findet es Verwendung als Küchenkraut, sowie als Quelle von Ätherischen Ölen, als Gartenpflanze sowie als Arznei-pflanze in der Volks- und klassischen Medizin.

Wirkung: Thymian verbessert die Verdauung, regt den Appetit an und wirkt desinfizierend sowie bakterienhemmend.

Vorkommen: Die Heimatgebiete sind Afrika, Europa und im gemäßigten Asien.


Kräuter - Wermut

Wermut

Verwendung: Aufgrund seines Aromas gehört es zu den wichtigstens Bitterkräutern und wird zur Stärkung des Verdauungssystems verwendet.

Wirkung: Der Genuss hat auch negative Folgen. In hohen Dosen wirken seine ätherischen Öle sinnesverwirrend.

Vorkommen: Natürliche Vorkommen sind in Eurasien, Nordafrika und Nordamerika


Kräuter - Zimt

Zimt

Verwendung: Im Europäischen Raum wird Zimt hauptsächlich in Verbindung mit Zucker, für Süßspeisen, Gebäck, Glühwein, heiße Getränke wie Tee aber auch zum Aromatisieren von Likören gebraucht.

Vorkommen: Bei Zimt wird zwischen dem hochwertigen aus Sri Lanka stammenden Ceylon-Zimt, sowie dem minderwertigen und z.T. gesundheitsschädigendem Cassia-Zimt aus China unterschieden.